Lactuca sativa var. capitata, Salat, Winterhäuptel Moosbacher
Capsicum annuum, Paprika, Paradeisfrüchtiger Grüner Rund
Coriandrum sativum, Koriander, Indischer
Calendula officinali, Ringelblume, Gelb u. Orange Blüten

Über uns

"Freie Saaten" ist ein Verbund von Hausgärtnern, Selbtsversorgern, Umweltschützern, Feinschmeckern und Unterstützern einer kulturellen Artenvielfalt

Die Gründung des Vereins soll den enormen Verlust von alten Nutz- und Kulturpflanzen sowie Nutztierrassen entgegen wirken. Der Verein möchte Menschen dazu bewegen bei der Erhaltung dieser Kulturgüter aktiv mit zu wirken. In der Patentierung von Lebewesen sehen wir die Gefahr der Enteignung unseres Naturerbes, einhergehend mit dem weiteren Verlust der biologischen Vielfalt.

Uns vereint, dass unser Herz für die Vielfalt der natürlich gegebenen Nutz- und Kulturpflanzenwelt schlägt, ebenso wie für die Vielfalt der natürlich gegebenen Nutztierrassen. Wir möchten diese wunderbaren Schätze erhalten und der Menschheit dauerhaft verfügbar machen. Diese natürliche Vielfalt ist unser Erbe und die Hoffnung auf eine heilvolle Welt für uns und unsere Kinder. 

Wir arbeiten in erster Linie auf unseren Erhaltungs- und Vermehrungsflächen um unsere Ziele zu erreichen. Dort arbeiten wir unter der Berücksichtigung des Umweltschutzes, des Schutzes der Tiere wie auch der Menschheit. Wir teilen nicht die Auffassung, dass eine moderne Nahrungsmittelerzeugung, Pflanzenkulturführung und Tierhaltung die Unterstützung von chemischen oder synthetischen Hilfsmitteln bedarf.

Der Verein Freie-Saaten.org ist in diesem Sinne zugleich ein Gartenbauverein für biologisches Gärtnern. Die vielfältigen Anwendungen im Biologischen Pflanzenbau möchten wir insbesondere unseren aktiven Mitgliedern, aber auch der Allgemeinheit in Vorträgen und Workshops vermitteln.

Daneben beobachten wir kritisch die rechtlichen Entwicklungen im Bereich des Sorten- und Patentrechts und behalten besorgt das Streben der globalisierten Großkonzerne nach der Macht über das Leben im Auge.

Wir möchten darauf hinweisen, dass weit vor der heutigen so genannten "konventionellen Landwirtschaft" jahrtausende lang die Menschheit durch biologische Landwirtschaft ernährt wurde. Diese ursprüngliche Anbauweise hat die Menschen und vor allem unsere Umwelt gesund in die Zukunft getragen und vor einigem verschont. Diese Ursprüngliche Nahrungsmittel- und Rohstoffgewinnung ist gesundheitsfördernd, schafft Arbeitsplätze und ist vor allem umweltschonend.

 
Die Agro-Gentechnik (die so genannte "Grüne Gentechnik"), sehen wir als eine Gefahr für die Ernährung der Menschheit. Uralte Kulturpflanzen, wie Mais, Soya und Raps werden zu gefährlichen Organismen degeneriert und danach in das Ökosystem entlassen wodurch sie in unsere Nahrungskette gelangen. Obwohl ernstzunehmende Sachverständigengutachten vorliegen, welche darlegen, dass diese Freisetzungen ein unkalkulierbares Risiko darstellen. Darüber hinaus ist völlig ungeklärt wie sich der indirekte oder direkte Verzehr von gentechnisch veränderten Organismen auf Dauer auf die Gesundheit der Weltbevölkerung auswirkt. lesen Sie hierzu: u.a. das Buch "Sicherheitsrisiko-gentechnik", zu bestellen unter: http://www.orange-press.com/programm/alle-titel/sicherheitsrisiko-gentechnik.html .  Und wer den Report "Kontrolle oder Kollaboration? Agro-Gentechnik und die Rolle der Behörden", von den Autoren A. Lorch, C. Then im Auftrag von U. Höfken, Mitglied des Bundestages oder aber die Studie "EU-Risikomanagement" im Auftrag von H. Breyer MdEP gelesen hat, der wird wohl einsehen, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht.

Wir haben uns daher auch zum Ziel gesetzt, die in unserer Obhut befindlichen Ressourcen vor einer Kontamination durch genetisch veränderte Organismen so weit als uns möglich zu schützen und für eine gentechnikfreie Umwelt einzutreten.