Araucana

Es ist nicht geklärt, ob diese Rasse eine Ursprügliche aus dem Süden der Neuen-Welt (Südamerika, Mittelchile) ist oder ob spanische Seefahrer Anfang des 16. Jahunderts eine damals sogenannte Rasse namens "Gallus persicus" oder "Collonca de Aretes" mitbrachten.

Benannt wurde die Rasse nach den Araucaner-Indianern Südamerikas und als halbwilde Nutzbekleider dieser beschrieben. Von Valparaiso kamen im Jahre 1912 die Araucanas nach Posen.

Das Araucanahuhn ist wohl ein sehr eigenartiger wie auch bemerkenswerter Vertreter unter den uns bekannten Hünerrassen. Ein schwanzloser Landhuhntyp mit Barthaaren und auch manchmal Tuffs (Bommeln, verlängerte eingerollte Federn an den Ohrlappen).

Araucanerhühner können fauchen, zischen und knurren. Sie sind am Menschen interessiert und keineswegs scheu. Ihre Eier sind ein Augenmerk, da diese grün bis bläulich-türkis sind. Die Legeleistung ist gut bis mittelmäßig (120-180 Eier pro Henne im Jahr). Das Fleisch ist sehr gut. Ein  Araucana bringt es lediglich auf ein Gewicht von 2-2,5 kg.

Araucanas heben sich von den uns bekannten Rassen deutlich ab durch ihre Zähheit und Vitalität. Ein Araucana, das großzügigen Auslauf und beliebigen Ausgang genießt ist keineswegs krankheitsanfällig. Wir sind der Meinung, dass dies eine der robustesten Hühnerrassen überhaupt ist.