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Pressemitteilung
Vermehrbares Saatgut droht vom Markt zu verschwinden
Gesetzentwurf der EU Kommission unter...
Über uns
"Freie Saaten" ist ein Verbund von Hausgärtnern, ehemaligen Landwirten, Eltern, Rechtsanwälte, Naturwissenschaftlern und Freidenker.
Die Gründung des Vereins begründet sich mit dem Wahnsinn der modernen Welt innerhalb der Nahrungsmittelerzeugung, des enormen Verlustes von alten Nutz- und Kulturpflanzen sowie Nutztierrassen und den Privatisierungs- und Patentierungsangriffe auf die natürlich gegebenen Ressourcen.
Uns vereint, dass unser Herz für die Vielfalt der natürlich gegebenen Nutz- und Kulturpflanzenwelt schlägt, ebenso wie für die Vielfalt der natürlich gegebenen Nutztierrassen. Wir möchten diese wunderbaren Schätze erhalten und der Menschheit dauerhaft verfügbar machen. Diese natürliche Vielfalt ist unser Erbe und die Hoffnung auf eine heilvolle Welt für uns und unsere Kinder.
Wir arbeiten in erster Linie auf unseren Erhaltungs- und Vermehrungsflächen um unsere Ziele zu erreichen. Dort arbeiten wir unter der Berücksichtigung des Umweltschutzes, des Schutzes der Tiere wie auch der Menschheit. Wir glauben nicht, dass eine vorzügliche Nahrungsmittelerzeugung, Pflanzenkulturführung und Tierhaltung die Unterstützung von chemischen oder synthetischen Hilfsmitteln bedarf.
Daneben beobachten wir kritisch die rechtlichen Entwicklungen im Bereich des Sorten- und Patentrechts und behalten besorgt das Streben der globalisierten Großkonzerne nach der Macht über das Leben im Auge.
Wir möchten darauf hinweisen, dass weit vor der heutigen so genannten "konventionellen Landwirtschaft" jahrtausende lang die Menschheit durch biologische Landwirtschaft ernährt wurde. Diese ursprüngliche Anbauweise hat die Menschen und vor allem unsere Umwelt gesund in die Zukunft getragen und vor einigem verschont. Diese Ursprüngliche Nahrungsmittel- und Rohstoffgewinnung ist gesundheitsfördernd, schafft Arbeitsplätze und ist vor allem umweltschonend.
Die Agro-Gentechnik (die so genannte "Grüne Gentechnik"), stellt unserer Meinung nach den Gipfel aller illusionärer und kapitalistischer Angriffe auf die Ernährung der Menschheit dar. Uralte Kulturpflanzen, wie beispielsweise Mais, werden unserer Meinung nach zu unheilvollen gefährlichen Organismen degeneriert und danach in das Ökosystem entlassen und in unsere Nahrungskette geschmuggelt. Obwohl ernstzunehmende Sachverständigengutachten vorliegen, welche darlegen, dass diese Freisetzungen ein unkalkulierbares Risiko darstellen. Darüber hinaus ist völlig ungeklärt wie sich der indirekte oder direkte Verzehr von gentechnisch veränderten Organismen auf Dauer auf die Gesundheit der Weltbevölkerung auswirkt. Beweis: u.a. das Buch "Sicherheitsrisiko-gentechnik", zu bestellen unter: http://www.orange-press.com/programm/alle-titel/sicherheitsrisiko-gentechnik.html . Und wer den Report "Kontrolle oder Kollaboration? Agro-Gentechnik und die Rolle der Behörden", von den Autoren A. Lorch, C. Then im Auftrag von U. Höfken, Mitglied des Bundestages oder aber die Studie "EU-Risikomanagement" im Auftrag von H. Breyer MdEP gelesen hat, der wird wohl einsehen, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht.
Wir haben uns daher auch zum Ziel gesetzt, die in unserer Obhut befindlichen Ressourcen vor einer Kontamination durch genetisch veränderte Organismen so weit als uns möglich zu schützen und für eine gentechnikfreie Umwelt einzutreten.




